Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit
Autor: Reinhard Jarisch
Verlag: Thieme, Stuttgart
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Ein erheblicher Teil nahrungsmittelinduzierter Unverträglichkeitsreaktionen ist nicht durch Allergien bedingt, sondern sind Intoleranzreaktionen ohne Beteiligung des Immunsystems. Viele unserer alltäglichen Nahrungsmittel, etwa Käse, Tomaten oder Wein, können erhebliche Mengen an Histamin enthalten, jener Substanz also, die bei allen echten Soforttypallergien als Hauptmediator die zentrale Rolle spielt. Die Aufnahme von exogenem Histamin durch die Nahrung kann bei zahlreichen Menschen entweder konstitutiv oder etwa als Folge der Einnahme von Medikamenten zum vielfach chronischen und in der Praxis oftmals unerkannten Krankheitsbild der Histamin-Intoleranz führen. Das Spektrum der möglichen Symptome reicht von Rhinitis, Hypotonie, Colitis und rezidivierender Diarrhö bis hin zu Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Asthma und Menstruationsbeschwerden. Das Buch beschreibt Klinik, Pathomechanismus und Diagnostik der Histamin-Intoleranz, zeigt Möglichkeiten der medikamentösen Therapie auf und enthält zahlreiche Informationen zur Minimierung der Histaminbelastung in der täglichen Ernährung. In seiner großteils auch für Laien verständlichen Form richtet sich das Buch sowohl an Ernährungsberater/innen und praktizierenden Ärzte/innen als auch an betroffene Patienten.
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